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        mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin © Jana Schlosshauer

 

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    Jahreskreisfeste    

 

     Altes und neues Wissen zum Jahreskreis

                 

 SOMMERSONNENWENDE

Litha- Mittsommer am 21. Juni

            

      WALPURGISNACHT „Feuer des Bel“ oder „Eingang in die Wärme (warme Jahreszeit)“

Beltaine- am 30. April

 

              HALLOWEEN     "All Hallows Eve"      

 Samhain- Blutmond am 31. Oktober

Samhain ist das keltische Neujahrsfest und einer der wichtigsten Feiertage der Hexen. Altes wird verabschiedet und losgelassen und die Vorbereitung auf die dunkle Jahreszeit beginnt. Die Göttin steigt in die Unterwelt hinab und regiert als dunkle Herrscherin über Leben und Tod. Der Gott (die Sonne) verabschiedet sich und bereitet sich auf das Julfest (Weihnachten) vor um erneut durch die Göttin geboren zu werden.

Dies ist der Zeitpunkt an dem die Schleier zwischen dieser und der Anderswelt besonders durchscheinend sind. Die für die Toten zuständige Gottheit erlaubt den Seelen der Verstorbenen des jeweiligen Jahres, an diesem Tag zurückzukehren und das Tor in die diesseitige Welt zu durchschreiten. 

Um sie zu besänftigen und böse Geister abzuwehren, wurden in alten Zeiten Opfer gebracht und schützende Magie praktiziert. Die einen stellten den Toten allerlei Leckereien bereit, auf dass sie gerne und für kurze Zeit auf die Erde zurückkehren sollten. So wollte man auch den Kontakt zu verstorbenen Verwandten aufrecht erhalten. Andere fürchteten, dass die Toten ins Diesseits zurückkehren und Besitz von den Lebenden ergreifen wollten. Daher verkleideten sie sich in dieser Nacht möglichst schrecklich, damit die Toten und Geister an ihnen vorbeigehen und sie nicht als Lebende erkennen sollten.

Da die Tore in die Anderswelt an diesem Abend besonders weit geöffnet sind, ist er ein guter Zeitpunkt für die Innenschau und für das Orakel.

 

 

 

 
Das Weihnachtsfest > Brauchtum Ursprung > Das germanische Julfest

Das germanische Julfest

Das Julfest ist das germanische Fest der Wintersonnenwende. Zum Jahresende wird die Wiedergeburt der Sonne nach dem Tod durch den Winter gefeiert. Gebräuchlich ist es, das Haus mit immergrünen Pflanzen zu schmücken, ein Julfeuer zu entfachen und sich zu beschenken (Julklapp). In den skandinavischen Sprachen heißt Weihnachten noch heute Jul, im Englischen besteht der Begriff Yule und auch im Nordfriesischen heißt es Jül.

Im Zuge der Christianisierung wurde das Julfest durch das Weihnachtsfest abgelöst, wobei einige Bräuche leicht abgewandelt übernommen wurden (Weihnachtsbaum, Bescherung, Kerzenschein).

Die Julzeit war eine zwölf Tage dauernde Friedenszeit, in der die Häuser mit immergrünen Zweigen wie Buchsbaum, Eibe, Fichte, Tanne, Stechpalme, Kiefer, Efeu, Wacholder geschmückt wurden, denen man schützende und heilende Kräfte zuschrieb. Ein alter Brauch war es auch, einen großen Holzklotz aus dem Wald zu holen, den „Julklotz“- und ihn zwölf Tage und Nächte brennen zu lassen. Mit seiner Asche wurden die Felder gedüngt und krankes Vieh versorgt. Das Haus stand den Gästen offen, die ein und aus gingen und reich bewirtet wurden.

 

 

 

 

Raunächte

Die Raunächte beginnen am Abend des 25. Dezember und dauern bis 6. Januar, sind also die letzten sechs Nächte im alten und die ersten sechs Nächte im neuen Jahr. Vorchristlicher Aberglauben und uraltes Brauchtum ranken sich um diese 12 Nächte, in denen nach germanischem Aberglauben das wilde Heer von Odin durch die Luft fährt und jeden mitreißt, der ihm begegnet. Auch Berchta - bekannt aus dem Märchen als Schnee erzeugende Frau Holle - zieht in diesen Nächten mit ihren Kindern umher.

Allgemein verbreitet war der Gedanke, dass die den Nächten folgenden 12 Tage das Wetter der kommenden 12 Monate anzeigen, wobei jeder Tag für einen Monat des kommenden Jahres steht. Noch heute gibt es in ländlichen Gebieten Bauern, die sich das Wetter in dieser Zeit aufzeichnen, um eine Prognose für das kommende Jahr zu haben. In der Zeit der 12 Nächte sollte man keine Türen zuschlagen, sonst müsse man im kommenden Jahr mit Blitz und Donner rechnen. Wer sich in dieser Zeit Fingernägel oder Haare schnitt, musste mit Fingerkrankheiten oder Kopfschmerzen rechnen.

In der Nacht zum neuen Jahr sollte man in der ersten halben Stunde nach Mitternacht alle Türen und Fenster verschließen - außer der Hintertür, weil durch sie der Segen ins Haus kommt. Am Silvesterabend konnte man am Zaun des Nachbarn rütteln, damit im neuen Jahr dessen Hühner zum Eierlegen auf das eigene Grundstück kommen. Am Neujahrsmorgen sollte man Lebkuchen in Schnaps legen, anzünden und dann essen, um vor Sodbrennen geschützt zu sein.

 

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Die letzte Nacht vom 5. auf den 6. Januar galt als "Berchtenabend". Der Tag wurde dann mit Maskenumzügen begangen, Felder wurden mit Weihwasser besprengt, um die Erde zum Leben zu erwecken, damit sie fruchtbar und ertragreich sei. Diesen lärmenden Berchtenläufen setzte das Christentum im Mittelalter die Umzüge der Sternsinger entgegen.

 

 

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